Galloo ist seit 55 Jahren Kunde bei TVH EQUIPMENT. - TVH Equipment
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Galloo ist seit 55 Jahren Kunde bei TVH EQUIPMENT.

Klare Kommunikationswege machen die Zusammenarbeit reibungslos und angenehm.

Mit 45 Niederlassungen und 782 Mitarbeitern in Belgien, Nordfrankreich und den Niederlanden ist Galloo seit 85 Jahren eines der führenden Recyclingunternehmen für Eisen- und Nichteisenmetalle in Westeuropa. Jedes Jahr gibt das Unternehmen mehr als eine Million Tonnen ausgedienten Materials – darunter Autos, Schiffe, Haushaltsgeräte, Abbruch- und Produktionsabfälle – ein neues Leben. TVH Equipment liefert Galloo sowohl Verkaufs- als auch Mietmaschinen, die dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Am Hauptsitz von Galloo in Menen treffen wir uns mit Geschäftsführer Jan Vandeputte, Enkel des Firmengründers Joseph Galloo. Er führt uns sofort auf das Dach seines Büros. In der Ferne sehen wir einen Teleskoplader und eine Hubarbeitsbühne von TVH Equipment im Einsatz. „Dieses Gelände ist etwa 3,5 Hektar groß und geht nahtlos in die 11 Hektar von Galloo France in Halluin über“, erklärt Jan. „Wir sind irgendwann einfach über die Grenze gegangen, weil wir Erweiterungsmöglichkeiten brauchten. Weiter entlang der Leie haben wir noch einen dritten Standort von rund 10 Hektar: In Ropswalle trennen wir Nichteisenmetalle wie Aluminium, Edelstahl, Kupfer und Zink voneinander.“

Führen Sie an allen Standorten ungefähr die gleichen Tätigkeiten aus?

Jan: „Nur Menen und Gent in Belgien sowie Halluin, Aniche und Marquette in Frankreich sind Verarbeitungsstandorte. Alle anderen Standorte sind reine Sammelstellen. In Brügge handelt es sich zum Beispiel um Autos, die im Hafen von Zeebrügge vom Schiff fallen, und um alte Seecontainer. In Halluin haben wir mit Galloo Plastics außerdem ein Unternehmen, in dem wir Stoßfänger zu Kunststoffgranulat verarbeiten, das wir anschließend wieder an die Automobilindustrie verkaufen. Unser Ziel ist es, Autos zu 98 % zu recyceln.“

Beeindruckend! Wie lange sind Sie bereits Kunde bei TVH Equipment?

Jan: „Wir sind fast buchstäblich ein Kunde der ersten Stunde. 1969, dem Jahr, in dem TVH gegründet wurde, kauften meine Eltern bereits Gabelstapler von Paul Vanhalst, dem Gründer des Unternehmens. Umgekehrt haben wir von Anfang an den Schrott von TVH verarbeitet. Wir haben damals schon in beide Richtungen sehr gut zusammengearbeitet, und das ist immer so geblieben. Eine Hand wäscht die andere, nicht wahr? Seit 2012 mieten wir auch Maschinen bei Ihnen.“

Wie gehen Sie vor, wenn Sie irgendwo eine Maschine benötigen?

Jan: „Wir prüfen immer, was die beste Option ist. Mieten tun wir in der Regel nur für vorübergehende Montage-, Wartungs- oder Reparaturarbeiten. Diese Bestellungen geben die Standortverantwortlichen grundsätzlich selbst auf. Ich greife nur ein, wenn ein Problem auftaucht. Dann kontaktiere ich meinen festen Ansprechpartner für die Vermietung bei TVH Equipment, Christophe Cardoen. Maschinen, die wir in der Produktion einsetzen, kaufen wir grundsätzlich, und dieser Prozess liegt vollständig in meiner Verantwortung. Ich bin eigentlich Schritt für Schritt mit dem Unternehmen gewachsen. Ich war kaum 14 Jahre alt, als ich für das Unternehmen mein erstes Auto kaufen musste. Und mit 11 durfte ich bereits lernen, mit dem Kran zu arbeiten. So habe ich die Leidenschaft dafür entwickelt.“

Welche Maschinen kaufen Sie bei TVH Equipment?

Jan: „Vor allem Gabelstapler von 2,5 bis 5 Tonnen. Auch an unseren kleineren Sammelstellen setzen wir sie täglich ein. Außerdem haben wir Teleskoplader und Hubarbeitsbühnen.“

Müssen diese Maschinen bestimmte Anforderungen erfüllen?

Jan: „Wir kaufen meistens Standardmaschinen, aber Teleskoplader statten wir manchmal mit einer Winde oder einem Korb aus. Außerdem sorgt TVH Equipment an unseren französischen Standorten für eine angepasste Prüfung.“

Welche Maschinen setzen Sie für welche Anwendungen ein?

Jan: „In der Produktion haben wir Gabelstapler mit Drehkopf, sodass die Schaufel kippen kann. Für die Wartung von Maschinen mieten wir meist Gelenkteleskopbühnen, da wir oft ziemlich hoch hinaus müssen. Wir haben aber auch eine Scherenbühne im Einsatz, um die Lampen in den Hallen zu wechseln. Für die Montage von Ersatzteilen oder Komponenten mieten wir Teleskoplader, die 20 bis 25 Meter weit reichen, und manchmal auch ein Gerät mit längerer Gabel.“

Handelt es sich dabei hauptsächlich um kurzfristige Einsätze oder mieten Sie auch langfristig?

Jan: „Sobald man ein Gerät sechs Monate lang benötigt, sollte man es besser kaufen. Ab dann lohnt sich das Mieten für uns nicht mehr. Müssen wir jedoch irgendwo an einem Gebäude eine Reparatur durchführen, rufen wir an, um ein Gerät zu mieten.“

Nutzen Sie bereits nachhaltigere elektrische Maschinen?

Jan: „Wir haben derzeit drei elektrische Gabelstapler und einige Scherenbühnen, nicht zufällig an Standorten mit Solaranlagen. Es ist natürlich eine große Umstellung, denn man hört diese Geräte nicht einmal laufen. Aber ich halte es auf jeden Fall für eine gute Idee, umzusteigen, vor allem an den kleineren Sammelstellen. Bei großen Geräten und Kränen bin ich ehrlich gesagt noch unsicher, ob die Elektrifizierung dort vollständig durchbrechen wird. Und sollte man diesen Schritt heute schon gehen oder ist es dafür noch etwas zu früh? Wir setzen jedenfalls darauf: Alle festen Kräne hier sind direkt an das Stromnetz angeschlossen. Mit Elektro-Lkw und Anhängern hingegen sind wir derzeit noch nicht weit. Dennoch sind wir ohnehin ein grünes Unternehmen, da wir Recycling betreiben. Wir versuchen also auf jeden Fall, unseren Beitrag zu leisten.“

Was sind für Sie die großen Vorteile der Zusammenarbeit mit TVH Equipment?

Jan: „Dass wir sowohl für den Verkauf (mit Frank Leenaert) als auch für die Vermietung (mit Christophe Cardoen) jeweils einen festen Ansprechpartner haben. Und das schon seit vielen Jahren. Wenn einmal etwas schiefläuft – wie eine falsche Lieferung –, wird das sofort korrigiert. Jedes Jahr kommt Christophe auch vorbei, um die Vermietung zu evaluieren und zu prüfen, was eventuell effizienter laufen könnte.“

Lief der Mietprozess von Anfang an reibungslos?

Jan: „Früher entschied jede Niederlassung selbst, was sie mieten wollte und bei wem. Heute haben wir das bei TVH Equipment zentralisiert, und jede Niederlassung schickt mir monatlich eine Übersicht. Anfangs wurden Maschinen nicht immer sofort an den richtigen Ort geliefert. Wir haben schließlich sehr viele Niederlassungen. Aber inzwischen läuft das alles wie am Schnürchen.“

Nehmen Sie die Serviceunterstützung von TVH Equipment in Anspruch?

Jan: „Reparaturen führen wir grundsätzlich alle selbst durch. Für unsere Mechaniker ist es eine Herausforderung, auch an diesen Maschinen arbeiten zu dürfen und beispielsweise Motoren zu überholen.“

Bestellen Sie auch online über MyTVHEquipment?

Jan: „Wir sehen uns das Sortiment über das Portal an, aber bestellen tun wir über unser eigenes System. Wenn wir dringend etwas benötigen, rufen wir an oder schreiben eine E-Mail. Dann reagiert TVH Equipment immer sofort.“

Sehen Sie noch Möglichkeiten, die Zusammenarbeit weiter zu verbessern?

Jan: „Eigentlich nicht, im Laufe der Jahre haben wir uns wirklich gut aufeinander eingespielt.“ Haben Sie abschließend noch einen Rat für Unternehmen, die erwägen, mit TVH Equipment zusammenzuarbeiten? Jan: „Ihr Unternehmen besteht seit Jahrzehnten, das bedeutet schon etwas. Außerdem haben Sie ein breites Sortiment und einen großen Lagerbestand. Kürzlich musste ich dringend zwei Geräte kaufen. Nun, beide wurden bereits in der folgenden Woche geliefert. Da wir meist mehr oder weniger identische Standardmaschinen kaufen, ist es für Ihren Verkäufer Frank Leenaert ziemlich einfach. Er muss nur einen Bestellschein ausstellen, und der Deal ist abgeschlossen. So läuft das, wenn man eine Vertrauensbasis hat! Für die Vermietung ist das übrigens genauso. Wir rufen oft erst am Nachmittag an, um ein Gerät zu bestellen, das wir am nächsten Tag für einen Einsatz benötigen. Dass das alles möglich ist, ist natürlich etwas Besonderes und macht die Zusammenarbeit besonders angenehm.“

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